warum?
 

Zweimal jährlich gibt es eine wahre "Katzenbabyflut". Tierfreunde, Tierschützer, aber leider auch unverantwortliche Menschen, die „einmal“ Junge haben wollten, versuchen dann die Babies an den Mann zu bringen.
Es wird aber von Jahr zu Jahr schwieriger die Kleinen unterzubringen und vor allem so unterzubringen, dass sie einen Platz auf Lebenszeit bekommen.

Je mehr Katzenbabies vermittelt werden müssen, desto leichtfertiger werden sie meist vermittelt.
Oft werden die Tiere viel zu früh von Mutter und/oder Geschwistern getrennt, kommen in Einzelhaft in die Wohnung, etc.. Die Folgen sind:

- Aggression
- Zerstörungswut
- Ständiges Schreien
- Unrein sein

Über kurz oder lang müssen sie dann als erwachsene Tiere ein zu Hause finden, da die Besitzer oft mit der Situation überfordert sind und gar nicht den Willen haben sich zu informieren und das Problem an der Wurzel anzupacken. Die Katzen landen dann oft entweder im Tierheim oder bei Tierschutzvereinen. Die wiederum haben dann den Ruf nur „gestörte“ Tiere in der Vermittlung zu haben, was eine Vermittlung solcher Tiere nicht gerade fördert bzw. erleichtert.

Wenn sie nicht soviel Glück haben werden sie getötet oder ausgesetzt. Und so schließt sich der Kreis, denn die ausgesetzten Tiere sind oft noch nicht kastriert und bekommen bald selber Nachwuchs.
Oder sie entwischen während der Rolligkeit oder werden bewusst rausgelassen, weil sie so „nerven“ oder die Wohnung vollpinkeln.

Die Kastration von wilden Katzen, aber auch die Kastration der Katzen die in Privathaushalten leben, ist uns daher ein sehr wichtiges Anliegen. Die Katzenpopulationen vergrößern sich sonst immer mehr und mehr und es kommt nach einiger Zeit zu Inzucht und daraus resultierenden Krankheiten.

 
 
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